26. September 2025
Fachkundige Führung durch das Ampermoos

Am 26. September hatten Mitglieder und Gäste der Fischer-Gemeinschaft Eching e.V. die Gelegenheit, das Naturschutzgebiet Ampermoos im Rahmen einer fachkundigen Führung näher kennenzulernen. Gebietsbetreuer Christian Niederbichler bot den Teilnehmenden spannende Einblicke in die ökologische Bedeutung dieses besonderen Lebensraums.
Das Ampermoos ist ein wertvolles Rückzugsgebiet für seltene und bedrohte Tier- und Pflanzenarten. Insbesondere feuchte Streuwiesen und nährstoffarme Niedermoore bieten spezialisierten Arten wie dem Lungen-Enzian, Duft-Lauch, Teufelsabbiss, der Bekassine und dem Großen Brachvogel wichtige Lebensräume – Lebensräume, die in der heutigen Kulturlandschaft nur noch selten zu finden sind.
Ein weiterer Schwerpunkt der Führung war die Bedeutung regelmäßiger Pflegearbeiten. Durch gezielte Bewirtschaftung konnten in den letzten Jahren ehemals degradierte Flächen wieder in artenreiche Biotope umgewandelt werden. Bei der Exkursion beschäftigten sich die Teilnehmenden unter anderem mit der Streuwiesenpflege und begaben sich auf die Suche nach den letzten blühenden Enzianen sowie weiteren charakteristischen Arten.
Die informative und anschauliche Führung von Christian Niederbichler wurde von allen Teilnehmenden sehr geschätzt und trug maßgeblich zum Verständnis und zur Wertschätzung dieses besonderen Naturschutzgebiets bei.
September 2025
In alter Tradition
Abfischen 2025

Sieger Maximilian Hutterer (links) und 1. Vorstand Maximilian Dietrich
Beim diesjährigen Abfischen der Fischer-Gemeinschaft Eching e.V. wurde in alter Tradition um den Weißfischpokal geangelt.
Den Sieg sicherte sich Maximilian Hutterer mit einem Giebel von 1.900 Gramm.
Sommer 2025
Bachsafarie 2025

Auch in diesem Jahr nahmen wieder 12 Kinder im Alter von 7 bis 12 Jahren an der von der Gemeinde Eching angebotenen Bachsafari im Rahmen des Ferienprogramms teil. Gemeinsam untersuchten sie zwei Bereiche des Gewässers: die Fischtreppe sowie den Abschnitt hinter dem Rewe.
Besonders erfreulich war der Fund einer kleinen Mühlkoppe sowie von Steinfliegenlarven – beides wichtige Hinweise auf eine gute Wasserqualität. Trotz der bekannten Belastungen durch die Erwärmung des Wassers im oberhalb gelegenen Staubereich und die fehlende Geschiebedynamik zeigt sich somit, dass die Windach weiterhin einen wertvollen Lebensraum für empfindliche Arten darstellt.
Frühjahr 2025
2. Arbeitsdienst

Beim zweiten Arbeitsdienst packten die wenigen Teilnehmer kräftig an. Neben den regelmäßigen Mäharbeiten am Bootsliegeplatz und rund um die Fischerhütte wurden auch die Angelplätze am Tosbecken freigeschnitten. Außerdem konnten wir mit einer Hebebühne abgestorbene Äste oberhalb der Sitzgelegenheit an der Fischerhütte entfernen und so unserer Verkehrssicherungspflicht nachkommen.
Ein herzliches Dankeschön an alle
für die großartige Leistung!
September 2025
10. Echinger Festwoche

Ein herzliches Dankeschön an alle Mitglieder, die bei der 10. Echinger Festwoche tatkräftig mitgewirkt und uns unterstützt haben. Besonders der Festumzug war ein voller Erfolg – unser Festwagen war ein echter Blickfang.
Ein besonderer Dank gilt unserem Ehrenmitglied Karl Heinzinger, der uns mit seinen hervorragenden Steckerlfischen verwöhnte, sowie Eckart Rückwardt, der mit seinem Oldtimer Porsche – Schlepper unseren Festwagen zog.
26. Juli 2023
Fischbestand-Untersuchung Amper
am 26.07.2023 fand im Rahmen der Bewertung der Fischbestände zur Umsetzung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie eine Fischbestandsuntersuchung in der Amper statt. Die Untersuchung wurde vom Landesamt für Umwelt mittels Elektrobefischung unter Verwendung eines 8 kW Gleichstrom- Elektrofischfanggerätes durchgeführt. Untersucht wurde ein 1,6 km langer Abschnitt in unserer Bewirtschaftungsstrecke. Ziel ist es den ökologischen Zustand der Amper anhand des Bioindikators „Fisch“ zu bewerten.
Der Fischgewässertyp des Flusswasserkörpers 1_F443 Amper ist als Gewässer der Barbenregion (Epipotamal) eingestuft. In der zugehörigen Referenzartenliste werden 37 Fischarten als heimisch benannt. Kennzeichnend für diesen Fischgewässertyp sind die Bestände der Leitfischarten Aitel, Barbe, Brachse, Flussbarsch, Laube, Nerfling und Rotauge. Darüber hinaus kommen die typspezifischen Arten Äsche, Bachschmerle, Bitterling, Elritze, Frauennerfling, Gründling, Hasel, Hecht, Nase, Schied und Rotfeder, sowie einige Begleitarten vor.
Insgesamt konnten davon im untersuchten Abschnitt nur 14 Fischarten nachgewiesen werden. Die für den Gewässertyp namensgebende Leitfischart Barbe ist gegenüber der Referenz mit einer Abweichung von 82,3 % stark unterrepräsentiert. Die anspruchsloseren Leitarten Barsch, Aitel und Rotauge hingegen sind mit einer Abweichung von bis zu 235,1% im Fang deutlich überrepräsentiert. Die Leitfischart Nerfling konnte nicht mehr nachgewiesen werden. Auch die besonders schützenswerte FFH Angang II Art Frauennerfling konnte bei der Fischbestandsaufnahme nicht mehr nachgewiesen werden.
Von den drei aufgeführten wandernden Fischarten (potamodrom) Huchen, Nase und Rutte konnte keine Art nachgewiesen werden. Der Migrationsindex ist daher erwartungsgemäß schlecht. Die Altersstruktur der Leitfischarten Nerfling, Barbe und Brachse weist zudem deutliche Defizite insbesondere im Hinblick auf die Reproduktion auf.
Die extrem warmen Sommer der vergangenen Jahre mit Niedrigwasser haben den Fischen zugesetzt. Eine Verschiebung der Artenzusammensetzung hin zu eher anspruchsloseren, wärmetoleranteren Arten ist erkennbar. Die Befischung deutet sogar auf einen „mäßigen“ ökologischen Zustand der Amper hin.
Grund für diese Tendenz sind die mittlerweile fehlenden Ufergehölze. Durch den Verlust der Gewässerbeschattung erwärmt sich das Gewässer stark – wichtige Teillebensräume, wie Unterstände, die Schutz vor Fressfeinden liefern, gehen verloren. Stress und schlechte Kondition führen bei fischen zu einer verminderten Reproduktion. Ein weiterer Grund ist der mangelnde Eintrag von Kies. Über die Windach wird aufgrund von Querbauwerken kein umlagerungsfähiges Geschiebe mehr eingetragen. Das intakte Kieslückensystem ist jedoch wichtiger Lebensraum für Fischnährtiere und dient den Fischen als Laichsubstrat.
Übersicht der nachgewiesenen Fischarten:
